16.01.2022 I Bereich: vegane Testberichte

Wie schmecken die veganen Chicken Tenders von Vivera? Testbericht

Lias Bewertung:

Nährwerte:
Zutaten:
Preis:
Verpackung:
Zubereitung:
Geschmack:
Konsistenz:

Gesamt:

Was genau sind eigentlich Chicken Tenders? Mag sich vielleicht der ein oder andere fragen. Tender bedeutet aus dem Englischen übersetzt “weich, zart, sanft” und ähnlich. Es handelt sich also um weiche/zarte Hühnchen Teile. Zumeist sind diese dünn, in länglicher Form geschnitten und paniert. Chicken Tenders sollen also möglichst weich und zart schmecken. Genau das hat das Unternehmen Vivera nun auch als vegane Variante auf den Markt gebracht. Die genaue Bezeichnung des Produkts lautet: “Knusprige Tenders Hähnchen Art southern fried” – wir kürzen das nachfolgend einfach mit Chicken Tenders ab. Wir haben sie probiert und waren zu Beginn auch sehr gespannt, ob das Vivera gelungen ist. In nachfolgendem Erfahrungs- und Testbericht erfahrt ihr alles zu Geschmack, Kalorien, Inhaltsstoffe, Nährwerte, Zubereitung, Preis und Verpackung. Viel Spaß beim Lesen 😉

Aus welchen Zutaten sind die veganen Chicken Tenders von Vivera hergestellt?

Schon an dieser Stelle vorweg, die Liste ist lang. Vermutlich auch wegen der Panade. Uns ist bereits bei anderen veganen Produkten aufgefallen, die eine Panade haben, dass es viele Zutaten braucht. Das finden wir im Allgemeinen nicht ganz so gut, aber lest selbst, aus was die veganen Chicken Tenders von Vivera samt Panade hergestellt werden:

63% rehydriertes Soja- und Weizeneiweiß, Paniermehl (Weizenmehl, Rapsöl, schwarzer Pfeffer, Salz, Backtriebmittel [Dinatriumdihydrogendiphosphat, Natriumbikarbonat], Dextrose, Paprikaextrakt, Säuerungsmittel [Zitronensäure], Hefe), Sonnenblumenöl, Wasser, Essig, Weizenmehl, natürliche Aromen, Verdickungsmittel (Methylcellulose), Weizenstärke, Salz, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Gewürze, Zwiebel, Maltodextrin, Dextrose, getrockneter Glukosesirup, Paprikaextrakt, Rosmarinextrakt, Hefeextrakt, Eisen, Gewürzextrakt, Kräuterextrakt, Vitamin B12.

Geht man die Zutaten im Einzelnen durch, können nicht allzu viele Inhaltsstoffe ausgemacht werden, die besonders negativ einzuwerten wären. Grundlegende Zutaten sind jedenfalls Soja und Weizeneiweiß. Es ist auch Weizenmehl und Weizenstärke enthalten. Somit sind die veganen Chicken Tenders nicht glutenfrei und demnach auch nicht für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit geeignet. Schade.

Wie viele Kalorien haben Viveras vegane Chicken Tenders? Und wie sieht es mit den Nährwerten aus?

Die veganen Chicken Tenders von Vivera kommen auf 199 kcal bei 100 Gramm. Allerdings ist hier das Fett noch nicht eingerechnet, das sich beim Braten in der Pfannze oder in der Fritteuse in der Panade fest saugt. Vermutlich kommt man so auf rund 250 kcal auf 100 Gramm. Des weiteren sind in 100 Gramm…
– 7,7 g Fett enthalten (davon gesättigte Fettsäuren: 0,9g)
– 15 g Kohlenhydrate (davon Zucker: 0,9g)
– 15 g Eiweiß
– 1,30 g Salz

Würde man die Chicken Tenders nur backen, käme wären die Nährwerte wirklich sehr gut. Da aber hier das Fett noch nicht eingerechnet ist, kommt der Fettanteil etwas höher. Generell finden wir aber sehr positiv, dass so gut wie kein Zucker enthalten ist und dass die Eiweißwerte trotz veganem Fertiggericht sehr hoch sind. Alles in allem: Gute Nährwerte.

Warum ist es wichtig, sich mehr vegan zu ernähren?

Eine Ernährungsform, die vegan ausgerichtet ist, schenkt Tieren Freiheit und reduziert den CO2-Ausstoß immens. Warum? Mehr dazu…

Wie viel kosten Viveras knusprige Tenders Hähnchen Art southern fried? Und wie viel ist drin?

Wir haben die veganen Fingerfood Teilchen von Vivera bei der Metro (Großhandel) gekauft. Dort haben sie 2,39 Euro gekostet (brutto). In der Verpackung sind 150 Gramm enthalten, also drei Chicken Tender Teilchen. Somit kommt ein Chicken Tender auf 50 Gramm. Den Preis finden wir fair, wissen aber nicht, ob dieses vegane Fertiggericht in anderen Supermärkten teurer verkauft wird (z. B. für den gängigen Preis in Höhe von 2,99 Euro). Dennoch fänden wir auch knapp 3 Euro in Ordnung. Fakt ist, dass echtes Hühnchen einfach viel zu billig verkauft wird. Im Übringen wir eine Person von den drei Teilen gut satt. Für zwei Personen reicht es unserer Meinung nach nicht.

Wie sind die veganen Chicken Tenders von Vivera verpackt?

Wie nur allzu oft bei veganen Fertiggerichten, in einer Plastikschale mit einer bunt bedruckten und attraktiv gestalteten Kartonhülle. Weshalb die veganen Chicken Tenders im Kühlregal und nicht im Tiefkühlfach liegen, verstehen wir nicht ganz. Würden die Tenders tiefgefroren verkauft werden, könnte man sich die nervige und umweltschädliche Plastikverpackung sparen.

Einige Bilder der veganen Knusper Tenders Hähnchen Art southern fried

Wie werden die veganen Chicken Tenders von Vivera zubereitet?

Es gibt drei Möglichkeiten, so wird es auch auf der Verpackung angegeben: Bratpfanne, Backofen und Fritteuse. Wobei genau genommen auf der Verpackung als dritte Variante nicht die Fritteuse, sondern ein Air Fryer angegeben wird, also quasi eine Fritteuse die mit heißer Luft und ganz wenig fett frittiert. Nun gut, im vorgeheizten Backofen benötigen die veganen Chicken Tenders 5 Minuten bei 225 Grad, im Air Fryer 6 Minuten (in der Fritteuse bestimmt nur ein, zwei Minuten) und in der Bratpfanne ebenfalls 5 Minuten. Wir haben uns für letzte Variante entschieden, da das vegane Fingerfood im Backofen bestimmt nicht so knusprig wird und wir weder über eine Fritteuse noch über einen Air Fryer verfügen.
Jedenfalls gestaltet sich die Zubereitung in der Pfanne denkbar einfach. Pfanne erhitzen, etwas Pflanzenöl rein geben. Die Chicken Tenders in die Pfanne legen und bei mittlerer Hitze (wir haben Stufe 5 von 9 gewählt) fünf Minuten knusprig braten bis die Teilchen gold-gelb sind. Mehrmals wenden. Beim Braten entwickelt sich ein angenehmer Duft und auch die Optik der Panade macht richtig Appetit. Wir haben die drei veganen Teilchen noch auf ein Küchentuch gelegt, um etwas das Fett abzufangen. Zubereitung: super einfach – aber wie sieht es mit dem Geschmack aus?

Wie schmecken die veganen Chicken Tenders von Vivera?

Wir schneiden eines der veganen Chicken Tenders vorsichtig an. Schon beim Schneiden wird klar, das wird lecker. Das Messer bewegt sich durch einen knackig-knusprigen Mantel, gefolgt von einem weichen Innenteil. Rein optisch sieht es richtig klasse aus. Der vegane Fleischersatz aus Soja ist weiß und leicht faserig. Kommt echtem Hühnchen wirklich sehr nahe.
Nun der Geschmackstest: Zuerst nimmt man die knusprige und gut gewürzte Panade wahr, gefolgt vom weichen, trotzdem bissfesten Hühnen-Innenteil. Die Panade ist minimal und ganz dezent scharf, finden wir klasse; es ergibt zusammen mit dem veganen Hähnchen ein rundes und sehr harmonisches Gefühl im Mund sowie ein fein aufeinander abgestimmtes Geschmackserlebnis. Es ist kaum bis gar kein Unterschied zu echtem Hähnchen zu schmecken. Vivera ist dieses vegane Fingerfood/Fertiggericht wirklich sehr gut gelungen.

Für was sind die veganen Fingerfood Teilchen geeignet?

Sie können natürlich pur gegessen wird. Wir haben Sie zum Testen zum Beispiel einfach so, ohne Zutaten probiert. Auch getestet mit Barbecue-Sauce und Preiselbeeren, sehr lecker. Kann man aufgrund der guten Würze und dezenten Schärfe ideal kombinieren. Natürlich sind die veganen Chicken Tenders als Fingerfood auf einer Party geeignet oder auf einem leckeren Salat oder einer Bowl. Auf der Verpackung findet sich auch ein ganz leckeres für eine Boke Bowl angegeben. Wir können uns auch vorstellen, dass es toll als Bestandteil einer Crsipy Roll (Sushi) mit etwas Mango oder Gurke schmeckt. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Bewertung/Fazit zu den veganen Chicken Tenders:

Dieses vegane Fertiggericht von Vivera gehört zu einem Produkt, das wir auf jeden Fall wieder kaufen werden, da es einfach lecker ist und vielseitig einsetzbar. Bis auf die Plastikverpackung, kann kaum etwas Negatives an diesem Gericht genannt werden. Natürlich ist es kein Essen für jeden Tag, aber es kann ein tolle Bestandteil eines Salats oder einer Bowl sein. Preis absolut in Ordnung, Nährwerte und Zutaten auch ok.

Und hier noch ein paar weitere Bilder


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