15.10.2018 I Bereich: Plastik

Vermeidbares Plastik

Ein Leben völlig ohne Plastik im Jahr 2018 ist fast nicht zu schaffen. Die wenigsten versuchen überhaupt kein Plastik zu verwenden, was reichlich Kreativität, sehr bewusstes Einkaufen und jede Menge zusätzliche Arbeit erfordert. Einige versuchen zumindest dort, wo es möglich ist, auf Plastik zu verzichten. In nachfolgendem Bericht habe ich eine Liste mit Punkten zusammen gestellt, bei denen Plastik im Alltag ganz einfach vermieden werden kann ohne Mehrarbeit oder großartig auf etwas Verzichten zu müssen.

> Für die Einkäufe immer eine eigene Einkaufstasche aus Stoff oder einen Korb verwenden
> Ein Behältnis zum Metzger, Supermarkt, Wochenmarkt mitnehmen für frische Aufstriche o. Ä. Die normalerweise in einem Plastikbecher verpackt werden.
> Den eigenen Kaffeebecher für den Coffee-to-Go verwenden
> Wattestäbchen gibt es zwischenzeitlich aus Papier und ohne Plastik
> Es gibt Bodylotion in der Metallbox (tierversuchsfrei und vegan)
> Mayonnaise, Ketchup, Senf, etc. können im Glas anstelle in einer Tube oder im Plastikbehältnis erworben werden
> Gemüse und Obst kann lose transportiert werden und muss nicht extra in eine dünne Plastiktüte gepackt werden
> Loses Gemüse und Obst dem Verpackten vorziehen
> Kaufe keine To-Go-Produkte
> Joghurt, Milch & Co. gibt es im Pfandglas, das gilt ebenso für Wasser
> Statt dem fertig verpackten Brot, lieber eines beim Bäcker kaufen
> Lieber selber kochen als Fertigprodukte kaufen, die in Plastik verpackt sind
> Produkte wie Fleisch, Käse & Co. lieber an der Frischetheke kaufen und ggf. eigene Behälter mitbringen
> Reinigungsmittel wenn möglich im Glas kaufen. Zudem werden allzu viele verschiedene Reinigungsmittel gar nicht benötigt. Ein guter Bio-Essigreiniger entfernt Kalk, Bakterien und sonstige Verschmutzungen. Die vegane Schmierseife eignet sich wunderbar zum Putzen aller Böden
> Aktions- und Sonderangebote sind zumeist vielschichtig in Plastik verpackt. Einfach nicht kaufen.
> Kleine Einzelportionen sind häufig in Plastik verpackt, diese dann nochmals in einer großen Schachtel oder in einem großen Beutel – bei Süßigkeiten ist das oft zu finden. Das kann vermieden werden. So wenig Verpackung wie möglich.
> Es gibt nachhaltige Müllbeutel, die sich selbst abbauen und nicht aus Plastik sind
> Einzeln abgepackte Taschentücher mit Taschentücher im Kartonspender ersetzen
> Statt der Flüssigseife im Plastikspender lieber ein Stück Handseife benutzen
> Auf Plastikbesteck und -geschirr komplett verzichten und eigens mitnehmen (Stichwort: Grillen im Park oder auf einer Party)
> Eis in er Waffel bestellen als im Becher und mit Plastiklöffel essen
> Strohhalme gibt es zwischenzeitlich aus Papier. Werden Plastik-Strohhalme angeboten, kann man diese auch ablehnen – z. B. im Fastfood-Restaurant, in der Bar, im Fitness-Studio.

Es handelt sich bei der Auflistung nur um Kleinigkeiten, die aber sehr einfach und praktisch im Alltag umsetzbar sind. Wenn wir alle nur in diesen kleinen Bereichen auf Plastik verzichten würden, könnten wir schon sehr viel erreichen. Daher beim nächsten Mal Einkaufen, ein wenig umsichtig handeln. Danke.