9.09.2018 I Bereich: Kleidung

Luxuslabel Burberry goes green und fur-free

Wenn man bedenkt, dass rund zehn Prozent der CO2-Emissionen durch die Modebranche verursacht werden, kann man bei der Nachricht, dass Burberry nicht verkaufte, beste und hochwertigste Kleidung/Waren im Wert von 32 Millionen Euro verbrannte (was aus dem Geschäftsbericht 2017/2018 hervorging), um dem Image des Luxuslabels nicht zu schaden, nur noch den Kopf schütteln. Im Jahr 2018 ist es wirklich nicht mehr angebracht, gegenüber der Umwelt so verantwortungslos zu handeln. Das sehen wohlhabende Kunden aus aller Welt genauso, von welchen zwischenzeitlich auch viele darüber nachdenken, was sie tragen, wie es produziert wurde und welche Auswirkungen es auf Umwelt, Natur, Tiere und Menschen hat.

Das sieht nun auch das Modelabel Burberry ein und verkündete vor einigen Tagen, dass es zukünftig keine Kleidung mehr verbrennen und ebenso auch in den neuen Kollektionen komplett auf Echtpelz verzichten wird. Ob das Luxuslabel damit den Imageschaden durch jüngste Pressemeldungen abmildern kann? Jedenfalls sind es positive Nachrichten und ein guter, grüner Weg, der auch sicherlich viele Tierfreunde freuen wird. Mit dem Verzicht auf Pelz, schließt sich das Modehaus nun auch Gucci, Versace und Michael Kors an. Wir hoffen, dass noch viele weitere folgen. Immer daran denken: Wer Pelz trägt, trägt den Tod. (Zitat: Peter Maffey). Mehr Infos zum Thema Pelz gibt es hier: Link

Im Übrigen ist Burberry mit dem Vernichten von Kleidung nicht allein. Auch Hermès und andere große Luxus-Modehäuser tun das. Unverkaufte Ware soll nicht günstiger verkauft werden und damit die falsche Zielgruppe erreichen. Allerdings kann es wohl nicht schlimmer sein, Ware reduziert zu verkaufen als diese zu verbrennen.