28.02.2021 I Bereich: Haustiere

Vegane Ernährung für den Hund

Vegane Ernährung findet immer mehr Zuspruch; es gibt viele Menschen, die diese Ernährungsform für sich schon vor Jahren entdeckt haben und sich damit körperlich als auch geistig sehr gut, fit und gesund fühlen. Daher ist es der Gedanke, sein geliebtes Haustier ebenfalls vegan zu ernähren, verständlich. Nur stellt sich die Frage, tut diese Ernährungsform dem Hund genauso gut wie uns Menschen und ist sie auch zu seinem Vorteil? Spezialisten haben nachgewiesen, dass diese Art der Nahrungszufuhr für Mensch und Hund gleichermaßen gut und gesund ist.

Ist vegane Ernährung für den Hund gesund?

Hunde stammen zu 99 % von Wölfen ab und zählen somit zu den Beutetieren. Das heißt, sie sind es gewohnt Fleisch bzw. tierisches Eiweiß und tierische Fette zu fressen – der Körper von Hunden verlangt danach. Aus diesem Grund sollte unbedingt darauf geachtet werden, wenn man seinen Hund vegan ernähren möchte, dass er zusätzliche Nahungsergänzungsmittel neben dem veganen Futter bekommt. Hunde benötigen in jedem Fall ausreichend Proteine, Kalzium und Vitamin D. Sie sind auf natürliche Weise tierische als auch pflanzliche Nahrung gewohnt und fressen neben Fleisch demnach auch Pflanzen. Eine gute Quelle für hochwertige Proteine liefern dem Hund, bei einer herkömmlichen, nicht veganen Ernährung, rohes Fleisch und Innereien. Durch den Verzehr von Gemüse wird er ausreichend mit Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen versorgt. Dennoch benötigt er noch weitere Substanzen, damit er gesund bleibt – aus disem Grund sollte das vegane Hundefutter mit den Mikronährstoffe Kalzium, Eisen, Vitamin B und Phosphor ergänzt werden.

Wie verträgt ein Hund die vegane Ernährungsform?

Es ist sehr wichtig, dass der Hund bei der Nahrungszufuhr mit ausreichend Eiweiß und Vitaminen versorgt wird. Ein Hund kann bei einer veganen Ernährungform ohne diese zusätlichen Nährstoffe auf Dauer krank werden, daher sollten Hundebesitzer zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Proteine sind wichtige Bausteine im Körper eines Hundes, da sie viele verschiedene Funktionen für einen aktiven Stoffwechsel übernehmen. Das Haustier sollte mit ausreichend Eiweißquellen gefüttert werden, da diese auch zum allgemeinen Wohlbefinden des Hundes beitragen. Einen dauerhaften Eiweißmangel kann man bei Hunden deutlich sehen; er äußert sich beispielsweise durch stumpfes, glanzloses, fettiges Fell, schlechte Haut, ferner kommt es zur Reduktion von Muskelmasse und im schlimmsten Fall kann es zu Nierenkrankungen kommen.

Was genau wird gefüttert, bei einer veganen Hundeernährung?

Im Bereich der veganen Ernährung für Hunde, findet sich in den Regalen (wie auch bei herkömmlichen Hundefutter) Trocken- und Nassfutter. Es werden für die Herstellung des veganen Futters Produkte wie Kartoffeln, Erbsen, Soja, Mais, Reis, Weizen, Dinkel, Karotten, grünen Bohnen, Linsen und Spinat verwendet. Es empfiehlt sich vor Einkauf im Internet nach Marken zu rechechieren, Erfahrungsberichte zu lesen und gezielt nachzulesen, wie die Hunde (verschiedener Größen und Rassen) die Produkte vertragen. Und ob es ihnen auch schmeckt 😉

Vorteile veganer Ernährung?

Vegane Ernährung für Hunde ist in jeglicher Hinsicht für die Umwelt ein Gewinn. Diese wird deutlich weniger belastet. Die Abholzung der Wälder, im Speziellen, der Regenwälder, ist bei der Herstellung dieser Produkte nicht notwendig. Man benötigt wengier Flächen, um Futtermittel für Nutztiere anzubauen. Wer seinen Hund vegan ernährt, trägt außerdem dazu bei, Tierquälerei, Tiertransporte, Massentierhaltung und dergleichen zu reduzieren. Ebenso sind der allgemeine Wasserverbrauch.


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