5.09.2021 I Bereich: Haustiere

Die Perserkatze – flauschig, super kuschelig und entspannt

Die Geschichte der Perserkatze geht bis in das 17. Jahrhundert zurück, ist mit den Vertretern der modernen Rasse jedoch kaum zu vergleichen. Damals brachte ein französischer Gelehrter die ersten Langhaarkatzen von Kleinasien mit nach Europa. Da der Ursprung der flauschigen Katzen in Persien vermutet wurde, kam es auch zu der ungewöhnlichen Namensgebung. Die heutige Perserzucht begann jedoch nicht in Asien, sondern im England des 19. Jahrhundert und ist nach neuesten Erkenntnissen auf russische Langhaarkatzen zurückzuführen.

Über die Jahre hinweg wurde die beliebte Rasse immer kleiner, üppiger, kurzbeiniger und mit viel Unterwolle gezüchtet. Zudem weist sie einen enorm kurzen Gesichtsschädel mit einer runden Stirn auf und unterscheidet sich optisch sehr stark von anderen Katzenrassen.

Wie ist das typische Verhalten der Rasse?

Als Haustier ist diese wunderschöne Rassekatze ziemlich genügsam und gelassen, weshalb sie sich auch großer Beliebtheit erfreut. Ihr ausgeglichenes Wesen macht sie auch zur perfekten Anfängerkatze und sie lieben es mit ihren Besitzern zu kuscheln und zu spielen. Dabei haben sie aber stets ihren eigenen Kopf und werden mitunter sehr schnell zu kleinen Diven.

Sind Perser Freigänger?

Ihr Freiheitsdrang ist nicht besonders ausgeprägt und auch beim Jagen oder Klettern beweisen sie nur wenig Geschick. Deshalb bleiben die hübschen Samtpfoten auch lieber in der Wohnung und verbringen viel Zeit in der Nähe ihrer Besitzer. Eine reine Wohnungshaltung beziehungsweise Haltung in einer Wohnung mit Balkon oder Terrasse, ist im Falle der Perserkatze also möglich und fast sogar erwünscht.

Kann/Soll ein Perser alleine galten werden?

So wie viele andere Katzenrassen auch, sind Perser keine typischen Einzelgänger. Deshalb sollten sie auch nicht alleine gehalten werden. Wenn dies nicht möglich ist, sollte stattdessen der Besitzer sehr viel Zeit mit ihr verbringen und den Sozialkontakt somit ausgleichen.

Wie gestaltet sich die Fütterung?

Perserkatzen gehören zu den eher mäkeligen Haustieren und die Fütterung sollte gut durchdacht sein, um ihr ein langes Leben zu ermöglichen. Dabei sollten sie nicht zu sehr verwöhnt werden, da sie schnell zu Übergewicht neigen. Eine Fütterung mit hochwertigem aber kalorienarmen Futter ist hier von Vorteil. Dieses basiert im Idealfall auf fettarmen Lamm und Geflügel und enthält wenige Kohlenhydrate.

Damit das Fell der Langhaarkatzen immer schön glänzt und weich bleibt, benötigen die Tiere viele Vitamine und hochwertige Fette. Die zusätzliche Gabe von Nachtkerzen- oder Lachsöl bietet sich hier an. Auch die gelegentliche Fütterung von rohem Eigelb wirkt sich positiv auf das Fellwachstum aus.

Leidet die Katze an einer Allergie oder ernährungsbedingten Erkrankung, muss der Futterplan natürlich ebenfalls angepasst oder optimiert werden.

Für wen ist die Rasse als Haustier geeignet?

Durch ihr ausgeglichenes Wesen ist Perserkatze perfekt für Familien mit Kindern oder ältere Leute geeignet. Wer diese tolle Rasse als Haustier halten möchte, sollte sich aber dem enormen Fellpflegeaufwand und somit Zeitaufwand bewusst sein. Denn die Katzen müssen täglich gekämmt werden. Auch die Augen und Nasenfalte benötigen häufig Pflege und müssen mehrmals in der Woche gereinigt werden. Wer nur selten zu Hause ist, sollte von der Anschaffung dieser Rasse als Haustier also lieber Abstand nehmen.

Kuscheln Perser gerne?

Diese besondere Katzenrasse sind wahre Kuschelfreunde und lieben die Nähe zu ihren geliebten Besitzern.


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