14.10.2021 I Bereich: Haustiere

Der Labrador – Familienhund und treuer Begleiter

Diese Rasse gilt schon seit Jahren als eine der beliebtesten in Deutschland. Selbst wenn man sich mit Hunderassen bisher noch nicht so viel auseinandergesetzt hat, ist dieser Name häufig ein Begriff. Ihn begleitet das Image eines friedlichen, kontaktfreudigen und vor allem pflegeleichten Hundes. Doch was muss man noch alles über diese aus Großbritannien stammende Hunderassen wissen? Wann passt er in die eigene Lebenssituation und wann sollte man besser die Finger von diesen Hunden lassen? Das alles erfahren Sie unter den nächsten Punkten

Labradore und ihr Aussehen

Die „Labis“ zeichnen sich dadurch aus, dass es sie in verschiedenen Farben gibt. Egal ob braun, blond, grau oder schwarz, bei diesen Vierbeinern ist alles möglich. Das Fell ist einfarbig, kurz und hat eine dichte Unterwolle. Obwohl sie sehr stark haaren, sind Labradore sehr pflegeleicht was ihre Fellpflege angeht. Ihr Standardgewicht liegt bei 25 bis 35 Kilo, ihre Statur ist mittelgroß, wobei Weibchen häufig kleiner und auch etwas leichter sind als die Rüden. Die Hunde erreichen ein Durchschnittsalter von ca. 12 Jahren. Vom niedlichen Aussehen als Welpe sollte man sich in diesem, wie auch in vielen anderen Fällen, nicht täuschen lassen: Aus diesen tapsigen kleinen Tieren wird, auch wenn sie den treuen Blick in den Augen oft behalten, einmal ein stämmiger und sportlich gebauter Hund, der viel Zeit und Zuwendung braucht.

Labradore und ihr Charakter

Wenn man ihn richtig erzieht, ist der Labrador ein perfekter Familienhund. Mit sehr viel Auslauf und Bespaßung fordert man ihn am besten. Gerade diese Rasse ist auch meistens sehr wasseraffin und freut sich über einen Ausflug zum See oder Fluss. Vom Wesen her sind diese Hunde sehr gutmütig und kontaktfreudig, zu anderen Hunden wie auch zu Menschen. Als Hütehund ist er deshalb nicht unbedingt geeignet. Sein sanftes Wesen macht ihn mit Kindern besonders geduldig und zeichnet ihn als treuen Begleiter einer kleinen Familie aus. Auf Hundewiesen sind Labradore in der Regel gern gesehen Spielgefährten, da sie sich häufig sehr gut mit anderen Hunden verstehen. Diese Beschreibung gilt natürlich nur für die allgemeine Rasse, jeder Hund besitzt einen individuellen Charakter, den es erstmal gut kennen zu lernen gilt. Außerdem ist zur Förderung der Charaktereigenschaften in jedem Fall der Besuch einer Hundeschule oder das intensive Training Zuhause nötig.

Labradore und ihre Einsatzfelder

Wenn man einen Hund nicht nur zum Kuscheln und Spielen haben will, sondern ihn auch mental und körperlich fordern möchte, was bei der Rasse des Labradors unbedingt nötig ist, dann sollte man sich ein Feld suchen, für dass die Rasse gut geeignet ist. Hier eignet sich der Einsatz im Apportier- und Wassersport oder auch anspruchsvolle Aufgaben wie die eines Blinden- oder Assistenzhundes. Generell kann man den Labrador gut in vielfältige sportliche Aktivitäten einbauen oder zum perfekten Familienhund erziehen.

Labradore- Was man noch wissen sollte

Ein Merkmal, auf das bei dieser Rasse ein besonderes Augenmerk gelegt werden sollte, ist die Futtermenge. Labradore neigen im Allgemeinen zu Übergewicht, was sie schnell daran hindern kann, ihrem hohen Bewegungsdrang nachzukommen und zu Krankheiten oder Beschwerden führen kann. Noch dazu ist die Rasse beim Thema Essen nicht sehr wählerisch und muss dazu angehalten werden, nur zu essen, was man ihnen auch vorsetzt.

Den Labrador sollte man sich lieber nicht holen, wenn…

… man kein Fan von ausgedehnten Spaziergängen ist und sich auch beim Futter keine all zu großen Gedanken machen möchte. Ebenso sollten Allergiker um diese Rasse einen Bogen machen. Auch wenn man selbst schon älter ist und einen so stämmigen Hund nicht mehr ins Auto, Treppen oder auf einen Arzttisch heben kann, sollte man sich die Anschaffung gründlich überlegen. Gerade weil diese Hunde so beliebt sind und zu einer häufig gezüchteten Rasse gehören, leiden sie verhäuft unter Krankheiten. Diese bedingen oft Probleme der Haut, sowie den Bewegungsapparat und Allergien.

Der Labrador ist perfekt für Menschen geeignet die…

… einen treuen Begleiter an ihrer Seite haben möchten, ihn sportlich auf verschiedenen Ebenen fördern können und ihm Aufgaben geben, die ihn im Alltag und in das Familienleben miteinbeziehen. Man hat viel Freude mit ihm, sollte sich jedoch auch bewusst sein, dass man sich um einen solchen Hund kümmern muss, auch wenn er krank wird und sich eines Tages nicht mehr so viel mitmachen kann, wie ursprünglich geplant.

Author: Sheena

Und hier noch ein paar Bilder der süßen Wauzis:


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