4.02.2020 I Bereich: Haustiere

5 gute Gründe für ein Haustier aus dem Tierheim

„Adopt! Don’t Shop!”

Wer die Entscheidung getroffen hat, einen vierbeinigen Freund in sein Leben aufzunehmen, wird ab dem Einzug sehr viel Freude und Liebe erfahren. Tiere können den Alltag und das Leben unglaublich bereichern. Auch wenn ein Haustier viel Verantwortung, Zeit, Fürsorge und auch Geld für Tierarzt, Spielsachen und Futter benötigt. Wer diese Pro und Contras bereits abgewogen hat und sich dennoch dafür entscheidet, ein Haustier anzuschaffen, sollte auch gleich eine weitere, richtige Entscheidung treffen: Ein Tier aus dem Tierheitm adoptieren, statt beim Züchter zu kaufen. Nachfolgend 5 gute Gründe, für ein Haustier aus dem Tierheim – entgegen aller Vorurteile.

 

1.) Mit einer Adoption können gleich zwei Tiere gerettet werden

Auch wenn das fast nicht bekannt ist, werden jedes Jahr Tausende (weltweit sogar Millionen) von Katzen und Hunde eingeschläfert. Ganz einfach aus dem Grund, da es in den Tierheimen und Auffangstationen gar keinen Platz für sie gibt. Wenn mehr Menschen Tiere aus dem Tierheim adoptieren würden, hätten diese wieder mehr Ressourcen und könnten so neue Tiere aufnehmen. Das heißt, jedes Mal, wenn ein Tier adoptiert wird, hat ein anderes obdachloses Tier mehr Platz im Zwinger und hat so die Chance, ein neues Zuhause zu finden.

 

2.) Geld sparen

Die Adoptionsgebühren, welche das Tierheim verlangt, liegen im Allgemeinen weit unter dem Preis, den Züchter für den Kauf eines Haustieres aufrufen. Außerdem bieten die meisten Notunterkünfte und Rettungsgruppen vor der Adoption Mikrochips und Kastration an, sodass Sie diese Dienste nicht aus eigener Tasche bezahlt werden müssen.

 

3.) Erziehungsaufwand entfällt fast immer

Die meisten der zu adoptierenden Haustiere sind bereits trainiert. Da die Tiere vor der Adoption ja bereits schon über einen gewissen Zeitraum in einem Heim gelebt haben, kennen sie grundlegende Befehle. Das spart nicht nur Geld für einen Trainer, sondern auch Mühe, Aufwand und teilweise Ärger. Nicht stubenreine kleine Hunde zum Beispiel, können die ersten Wochen ganz schön viele nasse Flecken in der Wohnung hinterlassen 😉 Darum muss man sich bei einem großen Hund aus dem Tierheim nicht kümmern.

 

4.) Riesige Auswahlmöglichkeiten

Die Auswahlmöglichkeiten sind endlos. Soll es ein großes oder kleines Haustier, eines mit langen, lockigen oder kurzen Haaren werden? Ein ruhiges, aktives, kuscheliges Tier? Jung, alt, mittelalt? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Doch ganz bestimmt wird jeder schon bald das perfekte Haustier finden, das optimal zur eigenen Persönlichkeit und Lebenssituation passt.

 

5.) Bedingungslose Liebe

Tiere aus dem Tierheim sind anders. Ja, es ist richtig, einige wenige Tiere sind schwierig, manche haben ihre Eigenheiten, doch die meisten sind ihr ganz Leben voller Dankbarkeit und Liebe für die Person, die ihr ein neues Zuhause geschenkt hat. Tiere verstehen vielleicht ihre Situation nicht, sie bemerken aber den riesigen Unterschied, zwischen dem meistens sehr einsamen und tristen Leben im Tierheim in einem Zwinger und einem kuscheligen Zuhause mit Familienmitglieder, die einfach da sind, oft spielen, streicheln und kommunizieren. Das adoptierte Tier entgegnet für dieses Zuhause bedingungslose Liebe. Die völlige Verehrung, die das Haustier für die neue Mama, den neuen Papa empfinden wird, führt immer wieder zu großer Verwunderung. Es entsteht eine besondere Bindung, wenn ein Haustier gerettet wurde und es nun in einem echtes Zuhause für immer leben kann. Und wer mag es nicht, jeden Tag zu jemandem nach Hause zu kommen, der gerade überglücklich ist, einen zu sehen?

 

So bleibt nur zu sagen: „Adopt! Don’t Shop!”