15.03.2020 I Bereich: Wildtiere

Bitte Mithelfen! Keine Tierversuche in Augsburg

In Lias Heimatstadt Augsburg (Bayern) wird ein Tierversuchslabor an dem neuen medizinischen Campus der Universität geplant. Im Jahr 2027/2028 soll der Betrieb aufgenommen werden.

Nachfolgend die Fakten kurz zusammen gefasst:

– 35 Millionen soll der Bau kosten, bezahlt von Steuergeldern
– Der Bereich für die Tierversuchshaltung wird 1.640 qm groß werden
– Das Tierversuchslabor umfasst dabei 850 qm
– In 7.800 Käfigen sollen mindesten 23.400 Mäuse gehalten werden
– Ebenso sollen an anderen Tieren (ausgenommen Primaten) Versuche durchgeführt werden
– Für die Forschung an den Krankheiten wie Krebs, Demenz, Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall sollen Tierversuche statt finden

An dieser Stelle muss hinzugefügt werden, dass Tierversuche überhaupt nicht mehr notwendig sind, da es zwischenzeiltich gute alternative Methoden gibt. Auf Basis von Stammzellen können menschliche Organe im Miniformat gezüchtet und an diesen Tests durchgeführt werden. Ferner sind in manchen Bereichen Tierversuche schon seit Jahren völlig sinnlos, da beispielsweise Medikamente für die Krankheit Alzheimer bei Mäusen wirksam sind, beim Menschen aber nicht.

Der Bau dieses großen Labors wäre ein gewaltiger Rückschritt, insbesondere für Augsburg, da die Stadt bisher vollkommen tierversuchsfrei ist.

Wie kann man helfen?

Eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit zu helfen: Die Petition von Ärzte gegen Tierversuche e. V. unterschreiben.
Hier der Link zur Petition: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/helfen/kampagnen/3115

Was soll mit der Petition erreicht werden?

Sind die 20.000 Unterschriften durch die Petition gesammelt, kann der gemeinnützige Verein Ärzte gegen Tierversuche e. V. an die bayerische Regierung herantreten und eine Umwidmung des Neubaus und der 35 Millionen Euro beantragen für tierversuchsfreie Forschung. Am neuen Medizin-Campus an der Uni Augsburg sollen keine Tiere gequält, sondern ausschließlich innovative, tierversuchsfreie humanrelevante Methoden entwickelt werden.