29.11.2019 I Bereich: Kleidung Wildtiere

fox = NO fur. 12 interessante Fakten zu diesen wundervollen Tieren.

fox = NO fur. Füchse sind wunderschöne Tiere und werden nicht dazu geboren, unsere Kleidung zu schmücken.
Füchse leben auf allen Kontinenten außer in der Antarktis. Sie leben sowohl in der Nähe von Städten als auch in ländlichen Gegenden. Doch obwohl sie uns überall umgeben, sind sie eher selten zu sehen und auch ein bisschen rätselhaft. Nachfolgend mehr über dieses schwer fassbare Tier. Nachfolgend 12 weitere interessante Fakten zu den tollen Tieren.

1. Füchse sind Einzelgänger

Füchse gehören zur Familie der Canidae, heißt sie sind mit Wölfen, Schakalen und Hunden verwandt. Sie sind mittelgroß, zwischen 3 und 8 kg schwer. Besonders ist an ihnen die spitzen Gesichtern, der geschmeidigen Körperbau und die buschigen Schwänzen. Im Gegensatz zu ihren Verwandten sind Füchse keine Packtiere. Wenn sie ihre Jungen groß ziehen, leben die Füchse in kleinen Familien in unterirdischen Höhlen. Ansonsten jagen und schlafen sie lieber alleine.

2. Füchse sind Katzen sehr ähnlich

Wie die Katze ist der Fuchs am aktivsten, wenn die Sonne untergegangen ist. In der Tat hat der Fuchs wie die Katze vertikal ausgerichtete Pupillen, die es ermöglichen, auch bei schwachem Licht sehr gut zu sehen. Der Fuchs jagt sogar auf ähnliche Weise wie eine Katze, indem er sich auf die Beute stürzt. Und das ist erst der Anfang der Gemeinsamkeiten. Wie die Katze hat der Fuchs empfindliche Barthaare und Stacheln auf der Zunge. Er läuft auf den Zehenspitzen, was für sein elegantes, katzenartiges Profil verantwortlich ist. Und Füchse können genauso wie Katzen Bäume hinauf klettern. Graue Füchse haben Klauen, mit denen sie vertikal Bäume schnell hinauf- und wieder runtersteigen können. Einige Füchse schlafen sogar auf Bäumen – genau wie Katzen.

3. Der Rotfuchs ist am Weitesten verbreitet

Geografisch gesehen hat der Rotfuchs das größte Verbreitungsgebiet. Es gibt mehr als 280 verschiedene Füchse und alle sind Fleischfresser. Sein natürlicher Lebensraum ist eine gemischte Landschaft aus Gestrüpp und Wäldern, dennoch ermöglicht seine flexible Ernährung die Anpassung an viele Umgebungen. Infolgedessen erstreckt sich sein Verbreitungsgebiet über die gesamte nördliche Hemisphäre, vom Polarkreis über Nordafrika über Mittelamerika bis zu den asiatischen Steppen. Er ist auch in Australien zu finden, wo der Fuchs als eine invasive (nicht heimische) Art gilt.

4. Füchse benutzen das Magnetfeld der Erde

Wie einen Lenkflugkörper nutzt der Fuchs das Magnetfeld der Erde, um zu jagen. Andere Tiere, wie Vögel, Haie und Schildkröten, haben diesen “magnetischen Sinn” auch, aber vom Fuchs wissen wir, dass er ihn verwendet, um Beute zu fangen.
Laut New Scientist kann der Fuchs das Magnetfeld der Erde als einen Art “Schattenring” auf seinen Augen sehen, der sich verdunkelt, wenn er in Richtung magnetischer Norden geht. Wenn der Schatten und das Geräusch der Beute in einer Reihe stehen, ist es Zeit sich auf das Opfer zu stürzen.

5. Füchse sind liebevolle Eltern

Füchse vermehren sich einmal im Jahr. Würfe reichen von einem bis zu 11 Welpen (der Durchschnitt liegt bei sechs), die blind geboren werden und ihre Augen erst neun Tage nach der Geburt öffnen. Während dieser Zeit bleiben sie bei ihrer Mutter in der Höhle, der Vater kümmert sich um die Ernährung der Kleinen und bringt Futter. Die kleinen Babyfüchse leben mit ihren Eltern, bis sie sieben Monate alt sind. Es ist bekannt, dass Füchsinnen große Anstrengungen unternehmen, um ihre Jungen zu schützen – einmal war in England ein kleiner Fuchs zwei Wochen lang in einer Drahtfalle gefangen, überlebte aber, weil seine Mutter ihm jeden Tag Futter brachte.

6. Füchse sind verspielt

Füchse sind bekanntermaßen sehr freundlich und neugierig. Sie spielen miteinander und auch mit anderen Tieren, so wie es Katzen und Hunde tun. Sie lieben Bälle, die sie übriges liebend gerne aus Hinterhöfen und Golfplätzen stehlen.
Obwohl Füchse wilde Tiere sind, reicht ihre Beziehung zum Menschen weit zurück. Im Jahr 2011 öffneten Forscher 16.500 Jahre altes Grab auf einem Friedhof in Jordanien. Hier fanden sie die Überreste eines Mannes und seines Fuchses, das er offensichtlich als Haustier hielt. Dies war 4.000 Jahre bevor der erste bekannte Mensch mit seinem Hund zusammen begraben wurden.

7. Es gibt Haustierfüchse zu kaufen (bitte nicht)

In den 1960er Jahren züchtete ein sowjetischer Genetiker (Dmitry Belyaev) tausende von Füchsen. Nach vielen Jahren gelang es ihm einen domestizierten Fuchs zu erschaffen. Im Gegensatz zu einem zahmen Fuchs, der gelernt hat, Menschen zu tolerieren, ist ein domestizierter Fuchs gegenüber Menschen von Geburt an fügsam. Heute kann man laut „Fast Company“ einen so genannten Haustierfuchs für 9.000 US-Dollar kaufen. Sie sind angeblich neugierig und gut gelaunt, obwohl sie gerne im Garten graben. Dazu sagen wir nur – Bitte nicht.

8. Polarfüchse frieren erst ab -70° Celsius

Der Polarfuchs, welcher in den nördlichsten Gebieten unserer Hemisphäre lebt, kann besser mit Kälte umgehen als die meisten Tiere auf der Erde. Erst bei –70 ° C wird es kalt. Durch sein weißes Fell ist er gut getarnt, so kann er sich auch vor Raubtieren schützen. Wenn sich die Jahreszeit ändert, färbt sich auch sein Fell braun oder grau ein, sodass sich der Fuchs wiederum gut zwischen Felsen und dem Schmutz der Tundra tarnen kann.

9. Die Fuchsjagd ist weiterhin umstritten

Vielleicht weil der Fuchses einen Hühnerstall samt Hühnern zerstören kann, avancierte die Fuchsjagd im 16. Jahrhundert zu einer beliebten Freizeitaktivität in Großbritannien. Im 19. Jahrhundert verwandelt die Oberschicht die Fuchsjagd in eine formalisierte Sportart, in der ein Rudel von Hunden und Männern zu Pferd einen Fuchs jagt, bis er getötet wird. Ob die Fuchsjagd verboten werden soll, ist bis heute unbestritten.

10. Auch Darwin entdeckte eine Fuchsart

Während seiner zahlreichen entdeckte Charles Darwin einen Fuchs, der heute schlicht Darwins Fuchs genannt wird. Dieser kleine graue Fuchs ist leider vom Aussterben bedroht und lebt weltweit nur an zwei Orten: Eine Population befindet sich auf der chilenischen Insel Chilen, die andere in einem chilenischen Nationalpark. Die größte Bedrohung für den Fuchs sind frei herumlaufende Haushunden, die Krankheiten wie Tollwut übertragen können.

11. Füchse geben viele Laute

Füchse können bis zu 40 verschiedene Geräusche machen. Die Laute sind eine Art der Füchse zu kommunizieren.

12. Füchse werden immer noch für Pelz gezüchtet

Es gibt weltweit immer noch massenhaft Pelzfarmen in denen Füchse in kleinen Käfigen gehalten werden. Teilweise werden sie so gezüchtet, dass sie möglichst viel Fell produzieren können. Das heißt, sie sind viel größer und haben viel mehr Fell, als es natürlich wäre. In Finnland wurden in einer Pelztierfarm schlimme, vom Menschen geschaffene Fuchskreaturen mit entdeckt, die riesig, fett und übermäßig viel Hautfalten mit Fell vorweisen. Hier einige Bilder https://www.peta.org/blog/undercover-photos-arctic-foxes-finland-fur-farms/

Die Tiere leiden ihr ganzes Leben lang, haben Angst und erfahren ein schmerzhaftes Ende. Sie werden durch anale Elektroschocks qualvoll getötet. Tiere sind wundervolle, schöne Geschöpfe und nicht dazu da, um die Kleidung von Menschen zu schmücken. Sagt nein zu Pelz!