1.09.2020 I Bereich: Bauernhoftiere Wildtiere

Die süßesten Rasenmäher – Über Schafrassen

Schafe unterscheiden sich in Merino Rassen, Fleischschafe, Milchschafe, Landschafe, Bergschafe und Haarschafe. Schafe sind Herdentiere. Weltweit gibt es 500 bis 600 verschiedene Schafrassen. Schafe sind klimaneutral und eignen sich auch ganz wunderbar als Rasenmäher. Sie liefern dem Menschen neben der wärmenden Wolle auch Fleisch, Milch und Käse. Schafe sind Nutztiere, die in der Herde leicht zu halten sind. Es gibt sie schon sehr lange – bereits 8.000 v. Chr. waren sie auf der Erde unterwegs.

Schafe und Wolle

Schafe produzieren weltweit 2 Millionen Tonnen Wolle. Wolle bildet die Grundlage für eine natürliche Textilherstellung. Der Rohstoff Wolle ist beliebt und seine natürlichen Eigenschaften begeistern Menschen weltweit. Wolle hält warm und ist durch ihr natürliches Wollfett wasserabweisend.

Einige Bilder von verschiedenen Schafrassen

Nachfolgend eine kurze Übersicht, der bekanntesten Schafrassen

Merino Schafe: Die Rasse Merino Schaf ist eine der bekanntesten Wollproduzenten. Es wird zwischen Merinofleischschaf und Merinolandschaf unterschieden. Diese Art wurde ursprünglich von den Berbern gehalten und liefert bis heute feinste weiche Merinowolle. Aus dieser Wolle werden zum Beispiel Pullover, Handschuhe, Mützen und Schals gestrickt. Die Fasern der Wolle sind besonders dünn und hochwertig und weisen daher kein typisches Kratzen, wie bei anderen Wollarten, auf. Sie werden in den beliebten Norweger-Pullovern verarbeitet. Die Wolle lässt sich auch beim Filzen gut verarbeiten. Das Merino Schaf stammt aus Spanien.

Rauhwolliges Pommersches Landschaf: Das Schaf ist im Norden Deutschlands Zuhause und liefert eine blaue bis blaugraue, teilweise mit braun versetzte Wolle. Das Rauhwollige Pommersche Landschaf ist sehr widerstandsfähig und leicht zu halten. Das robuste Schaf hat keine Hörner.

Shetlandschaf: Das Shetlandschaf gehört ebenfalls zu einer bedrohten Rasse. Sein Zuhause ist das stürmische Schottland. Es hat sich den schottischen Witterungsbedingungen optimal angepasst und liefert sehr widerstandsfähige weiche Wolle, die sich wie Seide anfühlt. Sie hält besonders warm.

Moorschnucke: Die Moorschnucke ist ein deutsches Schaf und ebenfalls bedroht. Das Schaf verfügt über eine schneeweiße Wolle, die besonders angenehm zu tragen ist. Die Wolle der Moorschnucke wirkt sogar antibakteriell.

Coburger Fuchsschaf: Der Coburger Fuchsschaf produziert edle natürlich rot gefärbte Wolle. Das Coburger Fuchsschaf stammt aus Deutschland.

Manx Loaghton: Die Rasse Manx Loaghton lebt zurückgezogen zwischen England und Irland auf einer Insel. Es leben nur noch 1.500 Tiere. Somit ist die seltene Rasse vom Aussterben bedroht. Charakteristisch für diese Rasse sind die vielen mächtigen Hörner. Teilweise haben die männlichen Tiere bis zu sechs Hörner. Ihre Wolle ist besonders weich und sie hat schöne Farbnuancen zwischen kamel und schokoladenbraun.