27.02.2021 I Bereich: Wildtiere

Lieblings-Knuddel-Bär. Der Große Panda

Der Pandabär ist eines der bekanntesten Wildtiere der Erde und einfach mega süß. Bei Anbetracht dieses super süßen Bären muss man zwangsläufig Grinsen und würde am Liebsten eine Runde “Panda-Kuscheln”. Dass er so bekannt und bliebt ist, verdankt der Panda hauptsächlich seinem typischen Aussehen mit seinem plüschigen Fell, den schwarzen Ohren, dem weißen Gesicht und den schwarz eingefassten Augen.

Der Große Panda lebt in einem sehr begrenzten Lebensraum innerhalb Chinas. Er bewohnt das subtropische Bergland und gelangt bis in 4.000 m Höhe. Seine Hauptnahrungsquelle ist Bambus, ein riesiges Süßgras, von dem er bevorzugt die Jungpflanzen verzehrt. Der Große Panda lebt am Boden, er kann aber auch gut klettern und schwimmen. Pandabären sind Einzelgänger und paaren sich ausschließlich im Frühjahr. Das Weibchen bringt ein bis zwei Junge zur Welt, die sie allein aufzieht. Im Alter von eineinhalb Jahren verlassen die jungen Bären die Mutter und können sich etwa ab dem fünften Lebensjahr selbst fortpflanzen. Als Wildtier lebende Pandabären werden ca. 20 Jahre alt, max. 150 cm groß und bis 150 kg schwer. In Gefangenschaft können sie älter werden.

Hier sind weitere interessante Fakten zum Großen Panda:

1. Der Panda ist das Wappentier des WWF
Der Groß Panda wurde vom World Wildlife Fund for Nature (WWF) bei seiner Gründung zum Wappentier erwählt. Dass dieses Wildtier heute noch lebt, ist mitunter der Verdienst des WWF.

2. Pandababys kommen in einer Höhle zur Welt
Die Bärin zieht sich für die Geburt ihres Babys in einem ausgehöhlten Baumstamm oder einer Berghöhle zurück. Für Pandabären in Zoos werden eigens Geburtshöhlen vorbereitet.

3. Der Große Panda verschläft einen halben Tag
Ganze 50 % des Tages schläft der Pandabär. Während der anderen Tageshälfte frisst er.

4. Pandabären fressen riesige Mengen
Unglaubliche 40 Kilogramm Bambus kann das Wildtier während des Tages zu sich nehmen. Da es sich beim Bambus um Gras handelt, kann man erahnen, dass es sich hierbei um eine wirklich große Menge handelt.

5. Pandas haben sechs Finger
Genau genommen handelt es sich bei dem sechsten Finger um eine Verlängerung des Handwurzelknochens. Dieser erscheint wie ein zusätzlicher Daumen und erleichtert dem Panda das Festhalten des Bambus beim Fressen.

6. Pandas sind nachtaktiv
Die Wildtiere bewegen sich in der Nacht und schlafen tagsüber in Höhlen.

7. Der Name “Panda“ stammt aus Nepal
Im Gebiet von Nepal wird der Bär „Ponja“ genannt, was einfach „Bambusfresser“ bedeutet. Im Laufe der Zeit hat sich „Ponja“ zu „Panda“ gewandelt.

8. Der Pandabär ist in China eine Katze
Der Große Panda ist auch in China ein Bär. Sein Name lautet dort aber „Xiongmao“ und das heißt wörtlich übersetzt „Bärenkatze“.

9. Für Pandas gibt es eine Volkszählung
In China gibt es ein nationales Schutzprogramm für Pandas. Hierbei sind alle Provinzen, in denen das Wildtier lebt, verpflichtet, alle 10 Jahre eine Zählung, den so genannten „Panda Census“ durchzuführen.

10. Es gibt einen Pandafeiertag
Die USA feiern am 16. März den „Tag des Pandas“ (National Panda Day).

Hier noch einige Bilder des Großen Panda


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