20.01.2022 I Bereich: vegane Testberichte

Vegane Pink Pizza im Test – Lias Erfahrungsbericht

Lias Bewertung:

Nährwerte:
Zutaten:
Preis:
Verpackung:
Zubereitung:
Geschmack:
Konsistenz:

Gesamt:

Auffällig liegt sie da im Kühlregal und sticht sofort ins Auge. Die Pink Pizza. Ein zweiter Blick auf die ansprechend gestaltete Verpackung: Ja, sie ist vegan. Es gibt sie als Margherita, Funghi und Salami Style Variante. Wir haben die Marghertia getestet (leider gab es die Salami nicht, sonst hätten wir die probiert). Vertrieben wird die Marke Pink Pizza von einer Rocka Sports GmbH aus Berlin, hergestellt von dem Unternehmen namens GiaPizza (ebenfalls aus Berlin). Bei den Produzenten handelt es sich um eine kleine Pizzamanufaktur, die handgemachte Pizzas herstellen und vertreiben. Wohl unter ihrem eigenen Label, hier gibt es auch Bio-Varianten, als auch für andere Unternehmen. Rocka Nutrition ist eine Firma, die Supplements und Eiweißprodukte vertreibt, Hauptklientel Sportler. In einer separaten Kategorie “Einzelhandel” werden die drei veganen Pizza-Kreationen präsentiert.
Wir sind gespannt, wie diese vegane Pizza schmeckt; in nachfolgendem Erfahrungsbericht erfahrt ihr alles zu Geschmack, Zutaten, Inhaltsstoffe, Kalorien, Preis, Menge und Verpackung. Viel Spaß beim Lesen 😉

Aus welchen Zutaten ist die vegane Pink Pizza Margherita hergestellt?

Weizenmehl (30 %), Wasser, passierte Tomten (21 %), Tomatenwürfel (13 %), veganer Pizzabelag auf Reisbasis (12 % – bestehend aus Wasser, gekeimter brauner Reis, Apfelessig, Salz, kaltgepresstes Kokosnussöl, Sonnenblumenöl, Oregano) Zitronensaft, Verdickungsmittel (Gummi arabicum, Xanthan, Johannisbrotkernmehl)), Meersalz, Hefe, Oregano.

Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit ist dieses vegane TK-Produkt nicht geeignet. Sehr schön, dass kein Palmfett enthalten ist. Es gibt viele Marken, Hersteller und Pizzen, die leider immer noch nicht auf das billige Palmfett verzichten können/wollen, für welches immer noch jährlich zig Tausend Hektar Regenwald gerodet werden und unzählige Tiere dabei ihr Leben verlieren bzw. ihr Zuhause (sofern sie überleben).

Zutaten im Allgemeinen sehr natürlich. Gummi arabicum ist tatsächlich irgendwas gummiartiges, das von Akazien-Bäumen stammt. Es ist ein Zusatzstoff, der als für Menschen unbedenklich eingestuft wird. Also, auch wenn es sich etwas seltsam anhört, schlimm ist es nicht.

Wie viele Kalorien hat die Pink Pizza von Rocka Nutrition? Nährwerten:

100 Gramm enthalten 167 kcal, die gesamte vegane Pizza kommt so auf 526 kcal. Sie ist eher kleiner und hat 315 Gramm, das reicht für eine Person bei mittelgroßem Hunger oder für Frauen, die prinzipiell nicht so viel Essen, absolut aus. Die Kalorienanzahl pro 100 Gramm ist für eine Pizza wirklich gut. Weiter zu den genauen Nährwerten (bezogen auf die gesamte Pizza – also 315 Gramm):

– 8,5 Gramm Fett (davon 5 Gramm gesättigte Fettsäuren)
– 91 Gramm Kohlenhydrate (davon 9,8 Gramm Zucker)
– 8,8 Gramm Ballasstoffe
– 16 Gramm Eiweiß
– 2,8 Gramm Salz

Für eine Pizza sind auch die Nährwerte absolut in Ordnung.

Warum ist es wichtig, sich mehr vegan zu ernähren?

Eine Ernährungsform, die vegan ausgerichtet ist, schenkt Tieren Freiheit und reduziert den CO2-Ausstoß immens. Warum? Mehr dazu…

Was kostet die vegane Pink Pizza?

Gekauft bei EDEKA – Kosten: 3,99 Euro. Ja, schon sehr sportlich und wir finden, das ist eindeutig zu teuer. 2,99 – 3,49 Euro wäre in Bezug auf Menge und Produkt eher angemessen. Andererseits, bei so kleinen Unternehmen wird es nicht anders gehen, da Verpackung, Transport, Supermarkt-Provision etc. einkalkuliert werden müssen.

Wie ist die pflanzliche Pizza verpackt?

Wie jede andere Tiefkühlpizza auch. Dünne Plastik-/Klarsichtfolie um die Pizza und darum der pink bedruckte Karton. Haben nichts anderes erwartet und ist ja auch normal.

Einige Bilder der veganen Pink Pizza:

Wie wird die Pizza zubereitet?

Die vegane Pink Pizza wird im Backofen zubereitet. Entweder bei 230 Grad Umluft oder bei 250 Grad Ober- und Unterhitze. Auf der Verpackung steht, dass die Umluft-Variante empfohlen wird. Wir haben uns genau an die Anweisung auf der Verpackung gehalten. Pink Pizza aus dem Tiefkühler genommen, Folie entfernt, sie antauen lassen. Backofen auf 230 Grad Umluft vorgeheizt. Dann auf den Rost gelegt ohne Backpapier und auf der mittleren Schiene für 8 bis 10 Minten backen lassen. Bei uns war sie 9,5 Minuten drin. Der vegane “Käse” fängt erst bei ca. Minute 7/8 an zu schmilzen und Blasen zu werfen. Also nur Geduld 🙂

Wie schmeckt die veganen Pink Pizza von Rocka Nutrition?

Beginnen wir mit dem Boden: Der Teig ist wirklich lecker und gut gemacht. Die Pizza wurde von Hand gefertigt, das steht auf der Verpackung und sieht man auch. Innen ist sie ein ganz klein wenig weich, der Rand ist schön knackig und knusprig. Nicht zu dünn, nicht zu dick. Geschmacklich ein angenehmer, natürlich schmeckender Hefeteig, den man selbst zu Hause wohl nicht besser hinbekommen könnte.
Die Sauce: Beim ersten Biss schmeckt man erst mal nur Tomate. Die ist wirklich sehr dominant und geht leicht in die säuerliche Richtung. Möglichkerweise nicht Jedermanns Sache, besonders für Menschen, die häufig TK-Pizza konsumieren. Im ersten Moment auch für uns erst mal ungewohnt. Dann fällt aber auf, dass sehr hochwertige, sonnengereifte Tomaten verwendet wurden. Die Tomatensauce wurde unserer Meinung nach kaum gepuncht und so natürlich wie möglich belassen. Sie ist gut und natürlich, aber irgendwie fehlt ihr etwas die Raffinesse.
Veganer Käsebelag: Quasi nicht vorhanden. Keine Ahnung, was das ist, aber er schmeckt nach nichts und die Konsistenz ist wie ein dick-flüssiger weißer Pampfbrei. Vermutlich handelt es sich dabei um den “Pizzabelag auf Reisbasis” – wie auf der Verpackung angegeben. Im Gegensatz zu anderen veganen Pizzen, ist dieser immerhin geschmolzen. So hübsch wie auf der Verpackung sieht er aber keinesfalls aus (siehe Bilder). Oh mann Leute, wir möchten endlich mal ne vegane Pizza mit richtig leckerem Käse!!!

Gesamt-Erlebnis: Nachdem wir die Hälfte der Pizza getestet hatten, haben wir einen Teil nachgesalzen und über den anderen Teil Chilliöl geträufelt. Das mit dem Chilliöl war eine gute Idee, Trüffelöl könnten wir uns auch gut vorstellen. Man könnte auch fein gewürzte, leckere Pilze darauflegen, um das ganze Pizza-Erlebnis etwas aufzupeppen. Der Boden und die Sauce sind wirklich gut…

Bewertung/Fazit:

Handwerklich gut gemachte Pizza mit qualitativ guten Zutaten, der etwas der Pfiff fehlt. Sehr gute Nährwerte für eine Pizza, fast nur natürliche Inhaltsstoffe (kaum Chemie) > für eine Pizza daher relativ gesund. Etwas überteuert für die Menge, aber gut – wir Veganer sind es ja schon gewöhnt 😉 Kann man ausprobieren, man sollte aber ggf. etwas zum Pimpen zu Hause haben.

Und hier noch ein paar weitere Bilder


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