3.04.2019 I Bereich: Bauernhoftiere Ernährung

Sag “Nein” zu Fastfood

Sag “Nein” zu Fastfood und billigem Fleisch von großen Ketten oder aus dem Supermarkt.

Fastfood umschließt den Besuch in den uns allen bekannten Fastfood-Ketten (Mc Donalds, Burger King, Subway, Kentucky, Pizza Hut etc.) sowie den Kauf von Fastfood-Produkten im Supermarkt. Neben Fastfood ist es natürlich auch wichtig, sich zu erkundigen, woher das Fleisch in einem normalen Restaurant kommt. Häufig kaufen diese nämlich Fleisch in Großmärkten, deren Produkte ebenfalls aus der Massentierhaltung stammen. Ferner spielt es auch eine große Rolle, wo du dein Fleisch privat kaufst. Supermarkt/Discounter – Nein. Metzger deines Vertrauens – Ja. Direkt auf dem Bauernhof oder im Hofladen – Optimal. Aber bitte immer daran denken, auch in bester Qualität von glücklichen Tieren, Fleischspeisen nur in Maßen zu konsumieren. Warum es so wichtig ist, seinen Fleischkonsum zu minimieren und komplett auf Fastfood zu verzichten, kurz zusammen gefasst in nachfolgendem Artikel:

1. Du ersparst Millionen von Tieren ein trauriges Leben, einen grausamen Transport und einen stressigen Tod.
Fleisch für Fastfood-Produkte stammen in den allermeisten Fällen aus Massentierhaltung. Die Tiere müssen mit vielen, vielen anderen Artgenossen auf engstem Raum leben. Sie werden zumeist nicht gut behandelt, kennen keine Wiese und keine frische Luft. Schlimm wird es richtig, wenn sie zur Schlachtung transportiert werden. Auch wenn die Transporter neueste Technik aufweisen und die Strecken nicht all zu lange sind, bedeutet es doch gleich wahnsinnigen Stress für die Tiere. Zahlreiche Transporte sind einfach nur grausam bei dem auch viele Tiere immer wieder sterben und verletzt werden. Und auch das Schlachthaus ist keine angenehme Erfahrung. Die Tiere riechen das Blut und wissen genau, was ihnen blüt. Verzichtest du auf Fastfood und Fleisch aus der Massentierhaltung, ersparst du vielen Tieren unendlich viel Leid.

2. Du rettest den Regenwald, da nicht mehr so viele Sojaplantagen für Tierfuttermittel benötigt werden.
Um die Unmengen an Nutztiere, die jährlich weltweit von Menschen verzehrt werden, groß zu ziehen, werden Millionen Tonnen Futtermittel benötigt. Der Hauptbestandteil dessen ist Soja. Um den unendlichen Bedarf an Soja zu produzieren, werden riesige Flächen an tropischem Regenwald gefällt, um Platz zu schaffen für die Sojaplantagen. Ein wertvoller, in Jahrtausenden gewachsener Schatz wird hierbei zerstört. Der Lebensraum von Tieren und Pflanzen unwiderbringlich vernichtet. Auch beeinträchtigt der Schwund des Regenwaldes zunehmend das Klima auf der Erde, da die Bäume als natürlicher CO2-Wandler fungieren.

3. Du dämmst den Klimawandel ein, da durch die Tiere sehr viel unnötiges CO2 entsteht.
Tiere produzieren durch die Gase, welche bei der Verdauung entstehen, große Mengen an CO2. Man kann es kaum glauben, aber 51% aller weltweit ausgestoßenen Treibhausgase werden von der Nutztierhaltung verursacht – also mehr als durch den gesamten weltweiten Verkehr. Auch beim Transport, der Futtermittelproduktion, der Verpackung etc. entsteht CO2, das vermieden werden könnte.

4. Du vermeidest viel unnütze Verpackung, auch wenn sie „nur“ aus Pappe ist.
Fastfood-Produkte und Fleisch im Supermarkt ist oftmals vollkommen unnütz verpackt. Häufig in Plastik. Kaufst du beim Metzger oder Bauern deiner Vertrauens, kannst du die Produkte einfach in eine eigens mitgebrachte Dose „verpacken“ lassen. Das spart viel Müll für Produkte, die ohnehin verzehrt werden.

5. Es schadet unserer Gesundheit.
Fastfood und billiges Fleisch schadet unserer Gesundheit immens. Es macht dick, es macht krank und verdirbt den Geschmack, insbesondere die Lebensmittel der großen Fastfood-Ketten.