28.04.2020 I Bereich: Allgemein

Liebe Eltern, …

…Kinderziehung ist nicht immer leicht. Es gibt so viele verschiedene Ansätze, so viele unterschiedliche Möglichkeiten. Kinder sind unsere Zukunft, daher ist es eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe; insbesondere ihnen auch die richtigen Werte näher zu bringen. Leider spielen die Themen Tierwohl und Umweltschutz in der Kindererziehung oftmals keine große Rolle. In der Schule werden die Themen gar nicht oder nur am Rande behandelt, daher ist es umso wichtiger, Kinder schon von Anfang an zu vermitteln, was der Konsum von tierischen Produkten tatsächlich bedeutet. Dass das Tierwohl häufig auf der Strecke bleibt. Wir haben fünf wesentliche Kernthemen zusammen gestellt und möchten mit diesem Beitrag an die Eltern appellieren, hier besser, verantwortungsvoller und nachhaltiger zu handeln.


Liebe Eltern,
der Milchkonsum muss dringend reduziert werden. Kinder können ihren Milchkonsum auch zur Hälfte mit veganen Alternativen (Hafermilch, Kokosjoghurt, Sojaprodukte) ersetzen. Milchkonsum bedeutet, dass Kälber von ihren Müttern unmittelbar nach der Geburt getrennt werden, dass Mutterkühe permanent schwanger sind, um für uns Milch zu produzieren. Es würde eine enorme Entlastung für die Tiere bedeuten, wenn alle nur halb so viel Milch konsumieren würden.

 


Liebe Eltern,
Sie möchten sich ein Haustier zulegen? Großartig! Aber bitte gehen Sie nicht zum Züchter und kaufen dort für teures Geld ein Tier. Die Tierheime sind voll und dort gibt es genügend süße und familienfreundliche Hunde, Katzen, Hasen & Co., die sehnlichst auf ein neues, liebevolles Zuhause warten.

 


Liebe Eltern,
bitte kaufen Sie Ihren Kindern keine Kleidung mit Pelz (auch keinen falschen Pelz). Die Pelzproduktion ist furchtbar, schrecklich, grausam. Mehr Infos dazu können Sie sich z. B. in diesem Video von PETA ansehen (Achtung: grausame Bilder): https://www.youtube.com/watch?v=-NjUcN2xQL8

 


Liebe Eltern,
die meisten Kinder lieben Würstchen & Co., aber oftmals ist den Kindern gar nicht mehr bewusst, dass sie ein einmal lebendiges Tier verzehren. Insbesondere dann nicht, wenn sie z. B. Wurst in Bärchenform serviert bekommen. Es ist wichtig, den Kindern zu vermitteln, was sie da gerade essen. Außerdem den Konsum von tierischen Produkten zu reduzieren. Es reicht für Kinder vollkommen, wenn sie zwei Mal pro Woche Fleisch/Wurst essen, das muss nicht jeden Tag sein. Produkte aus der Massentierhaltung sollten überhaupt nicht verzehrt werden, da dies mit schrecklichem Tierleid verbunden ist. Zwischenzeitlich gibt es auch in diesem Bereich, wirklich leckere und tolle Alternativen (vegane Fleischpflanzerl, Würstchen, Hack, etc.). Testen Sie es aus, Ihre Kinder werden keinen einen Unterschied schmecken.

 


Liebe Eltern,
bitte suchen Sie für Ihre Kinder und sich tierfreie Unterhaltungsmöglichkeiten. Der Besucht von Wasserparks, Tiershows, Aquarien, Zirkusveranstaltungen und zoologische Gärten bedeutet für die Wildtiere ein Leben in Gefangenschaft, das nicht artgerecht ist. Die meisten Tiere leiden. Unterstützen sie mit ihren Eintrittsgeldern nicht das Tierleid, das mit diesen Einrichtungen verbunden ist.

 

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