30.03.2022 I Bereich: vegane Testberichte

Das vegane Knoblauch Brot von Meggle im Test

Lias Bewertung:

Nährwerte:
Zutaten:
Preis:
Verpackung:
Zubereitung:
Geschmack:
Konsistenz:

Gesamt:

Jeder kennt die fertigen Kräuterbutterbaguettes aus dem Supermarkt. Man muss sie nur in den Ofen schieben und schon hat man eine leckere, knusprige Beilage. Es gibt sie mittlerweile von zahlreichen Herstellern und in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Leider nur, haben alle eines gemeinsam, sie enthalten Butter. Nun hat Meggle allerdings zwei vegane Alternativen auf den Markt gebraucht, die ganz ohne Butter auskommen: Das vegane “Mediterrane Brot” und das vegane “Knoblauch Brot”, welches wir getestet haben (Test für das Mediterrane Brot folgt). Wie schmeckt das vegane Knoblauchbrot von Meggle? Wie viele Kalorien hat es? Wie sieht es mit Zutaten und Inhaltsstoffen aus? Wie viel kostet es? Auf all diese Fragen findet ihr Antworten in nachfolgendem Erfahrungsbericht.

Aus welchen Zutaten ist das vegane Knoblauchbrot von Meggle hergestellt?

Nachfoglend eine Übersicht der verwendeten Zutaten, die Meggle für sein veganes Knoblauchbrot benötigt.

Baguette: Weizenmehl, Wasser, Hefe, Salz, Kartoffelflocken, Roggenmehl, Weizenmalzmehl, Weizengluten.

Knoblauch-Crème (von welcher 20 % enthalten sind): Rapsöl 71% Knoblauch 15%, Wasser, Salz, Stärke, modifizierte Stärke, Zitronensaftkonzentrat, Knoblauchextrakt, Cucurmaextrakt.

Unterscheidet sich nicht allzu sehr von den regulären Kräuter- bzw. Knoblauchbaguettes – bis auf das Rapsöl. Die Zutaten sind in Ordnung. Aber Achtung, nicht für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit geeignet aufgrund des enthaltenen Weizens.

Wie viele Kalorien hat Meggles pflanzliches Knoblaubrot? Nährwerten:

Die Kalorienanzahl für eine Beilage ist schon ordentlich. Das Brot kommt auf 323 kcal pro 100 Gramm. Wer also das ganze Knoblauchbrot vertilgt, nimmt rund 800 kcal zu sich. Wer sehr hungrig ist, kann das schaffen. Also aufpassen mit den Kalorien, lieber nur die Hälfte in den Backofen geben und es dafür dann ggf. noch mit veganen Zutaten belegen. Nachfolgend die genauen Nährwerte im Detail (bezogen auf 100 Gramm):

– 15 Gramm Fett
– davon 1,2 Gramm gesättigte Fettsäuren
– 39 Gramm Kohlenhydrate
– davon 2,5 Gramm Zucker
– 6,8 Gramm Eiweiß
– 1,6 Gramm Salz

Die Nährwerte fallen tatsächlich positiver aus als erwartet. Es enthält weniger Fett und Kohlenhydrate als gedacht und dafür mehr Eiweiß. Klar, es ist jetzt keine Low-Carb-Eiweißbombe, aber eigentlich finden wir die Nährwerte für ein solches Produkt ganz in Ordnung.

Warum ist es wichtig, sich mehr vegan zu ernähren?

Eine Ernährungsform, die vegan ausgerichtet ist, schenkt Tieren Freiheit und reduziert den CO2-Ausstoß immens. Warum? Mehr dazu…

Was kostet das vegane Knoblaubbrot? Und wie groß ist es?

In der Packung sind 250 Gramm Brot enthalten, die horizontal in zwei Hälften geteilt sind. Die Idee finden wir ganz gut, so könnte man einfach auch nur eine Hälfte zubereiten und den anderen Teil an einem der darauffolgenden Tage. Wir haben es bei REWE gekauft, dort kostete es 1,99 Euro. Finden wir in Ordnung. Preis ist fair.

Wie sieht es mit der Verpackung aus?

Das vegane XXL Knoblauchbrot ist in der typischen Plastikverpackung verpackt, wie alle anderen Knoblauch- bzw. Kräuterbutterbaguettes. Ja… was soll man dazu sagen? Man kennt es nicht anders. Plastik ist nicht gut, nein. Allerdings sind die meisten Fertiggerichte (vegan oder nicht vegan) in Plastik verpackt. Hier bedarf es einfach einem generellen Umdenken der Verpackungsindustrie.

Einige Bilder des veganen Knoblaubbrots von Meggle:

Wie wird das Knoblauchbrot zubereitet?

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Man heizt den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vor, legt die beiden Hälften mit der Schnittseite nach oben in den Ofen (mittlere Schiene) und hohlt es nach ca. 10 bis 12 Minuten wieder raus. Wir haben es nach 12 Minuten aus dem Backofen genommen. Auf der Verpackung ist angegeben, dass man das vegane Knoblauchbrot auch auf den Grill legen kann. Können wir uns auch sehr gut vorstellen. Im Übrigen ist dieses Brot – anders als das vegane Medditerrane Brot und die regulären Kräuter- und Knoblauchbutterbaguettes – nicht in der typischen Baguette-Form, das man dann selbst noch in einzelne Stücke schneidet, sondern es ist einmal längs halbiert (siehe Fotos).

Wie schmeckt das vegane Knoblauchbrot von Meggle?

Zuerst die Info: unser Brot war leider nicht gleichmäßig/mittig in zwei Hälften geschnitten, was man auf den Bildern auch ganz gut sehen kann. Der obere Teil war dadurch sehr dünn und der untere ziemlich dick. Das fanden wir beim Auspacken schon etwas irritierend und ist vermutlich nicht so gewollt. Hat aber sicher auch etwas unser Geschmackserlebnis beeinträchtigt.
Wir haben das Brot pur probiert, also ohne Beilage. Man könnte damit z. B. ein quasi Brusquetta machen, demnach kleine Tomatenwürfel darauf legen oder Avocado. Dennoch haben wir uns nur auf das Brot konzentriert.

Konsistenz: Der obere, dünne Teil war sehr knusprig und bissfest. Ziemlich gut bezüglich Mundgefühl. Der untere, dickere Teil hingegen war eher knautschig, etwas schwierig zu kauen und nicht so knusprig. Wir können uns vorstellen, dass es anders gewesen wäre, wenn die beiden Hälften gleichmäßig und mittig getrennt worden wären. Wir haben das Brot sowohl warm als auch kalt probiert, hier gab es keinen großen Unterschied in Bezug auf Konsistenz und Geschmack. Das pflanzliche Fett ist gut verteilt, auch außen ist es etwas ölig, also vorsicht beim Auspacken.

Geschmack: Wir wissen nicht, ob das auch durch den etwas ungleichmäßigen Schnitt kam, aber der Knoblauch war nicht gut verteilt. Der größte Teil des Brots hat nicht wirklich nach Knoblauch geschmeckt, generell hat der Pepp gefehlt – haben etwas Salz nachgestreut. Im unteren Teil in der Mitte gab es dann vier Stellen, an denen massiv Knoblauch wahrnehmbar war. Der hatte es dann auch wirklich in sich (eine durstige Nacht folgte 😉 ). Die Bereiche mit dem Knoblauch waren sehr deftig und lecker.

Bewertung/Fazit zum veganen Knoblauchbrot von Meggle:

Ein veganes Produkt, das eine gute Alternative bietet, aber noch etwas verbesserungsfähig ist. Knoblauch sollte unbedingt besser verteilt werden. Wir hatten wahrscheinlich Pech, da wir ein Exemplar erwischt haben, das nicht gleichmäßig geschnitten war. Es könnte allerdings etwas knuspriger und fluffiger sein. Der untere Teil war wirklich sehr bissfest, was wir nicht unbedingt als positiv bewerten würden. Nährwerte und Zutaten absolut in Ordnung für ein veganes Fertigprodukt. Preis sehr fair. Verpackung aus Plastik nicht gut. Also ja, kann man ausprobieren und ist auf jeden Fall eine gute, vegane Alternative. Sicher auch eine gute Grundlage, um selbst etwas kreativ zu werden.


Ähnliche Beiträge

alle Beiträge
  • 28.09.2022 I Bereich : vegane Testberichte

    Wie schmeckt der vegane Bacon von Like Meat?

    Dies ist bereits der zweite vegane Bacon, den wir testen – der erste war von Vivera, welcher uns übrigens sehr gut…

    weiter lesen
  • 26.09.2022 I Bereich : vegane Testberichte

    Vegane Pizza Diavola von REWE beste Wahl im Test

    Dies ist die dritte vegane Pizza, die wir testen; die erste von REWE Beste Wahl. Überraschenderweise wurde ein Klassiker, die Pizza…

    weiter lesen
  • 20.09.2022 I Bereich : vegane Testberichte

    Wie schmeckt der vegane Tunno / Thunfisch von Veganz?

    Der vegane Tunno (Thunfisch) von Veganz ist nun bereits die zweite pflanzliche Thunfisch-Alternative, die wir testen. Die erste war von Garden…

    weiter lesen