Was Lia wichtig ist

Dos and Don‘ts

Was sind „Dos & Don‘ts“? Unter diesem Begriff hat Lia zahlreiche Missstände zusammen gefasst, die vielen Menschen unbekannt sind und sich dahinter teilweise großes Tierleid verbirgt. Lia möchte nicht generell verurteilen, jedoch Menschen zum Nachdenken und Umdenken anregen. Keine Meinungen aufzwängen – aber aufklären, hinweisen und vielleicht den ein oder anderen dazu animieren, sein Verhalten zu ändern. Nur selbst Erkanntes bleibt dauerhaft und wird gerne geändert. Ferner bietet Lia mit den „Dos“ – sofern möglich – auch praktisch umsetzbare Alternativen an.

  • Don‘t: Kaufen Sie bitte keine verarbeiteten, billigen Wurst- und Fleischwaren beim Discounter oder Supermarkt.

    Do: Minimieren Sie Ihren Fleischkonsum auf maximal 1 x pro Woche. Kaufen Sie beste Qualität. Kaufen Sie direkt beim Bauernhof, wo Sie sich selbst vom Wohl der Tiere überzeugen können. Genießen Sie diese Speise. Achten Sie auch bei Snacks auf fleischlose Produkte.

    Ein veganes oder vegetarisches Leben zu führen, ist vorbildlich und bewundernswert. Allerdings liegt es auch in der Natur des Menschen, Fleisch zu verzehren. Der Unterschied zur Jagd unserer Vorfahren in der Steinzeit und heute, liegt darin, dass unsere heutige Gesellschaft zum Einen nicht mehr selbst jagen geht, schlachtet und das Fleisch zubereitet, es kann überall für günstiges Geld und in den verschiedensten Formen erworben werden. Es wird viel zu viel Fleisch konsumiert. Für viele ist es schon normal, fast jeden Tag Fleisch zu essen. Verarbeitet Wurstwaren in Bärchenform für Kinder, die obligatorische Salami auf der Pizza oder der beliebte Fastfood-Burger, schaden nicht nur der Gesundheit, sondern stammen auch aus der Massentierhaltung. Massentierhaltung bedeutet, Produktion von Waren. Doch Tiere sind kein Rohstoff wie zu verarbeitendes Getreide. Tiere sind lebendige Wesen, die Schmerzen, Angst und Hunger verspüren. Seien Sie sich dem bitte bewusst, wenn Sie das nächste Mal zum Fleischprodukt greifen. Der Deutsche verspeist im Durchschnitt 88 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Leidene Wesen aus der Massentierhaltung, katastrophale Tiertransporte, nicht sachgemäß durchgeführte Schlachtungen, Umweltprobleme (z. B. durch die Produktion von Futtermittel), Gesundheitsprobleme für den Menschen selbst, und vieles mehr sind die Folge. Könnten wir es schaffen, den Verbrauch pro Person im Jahr auf 10 bis 15 Kilo pro Kopf zu senken, könnte das zahlreiche Probleme von Mensch, Tier und Umwelt lösen. Auch kleine Bauern, die ihre Tiere respektieren und gut behandeln, sinnvoll für Natur und Mensch handeln, könnten wieder existieren.

  • Don‘t: Kaufen und konsumieren Sie keine billigen Milch und Milchprodukte vom Discounter.

    Do: Kaufen Sie Milch und Milchprodukte beim Bauern aus der Region und greifen Sie z. B. zu Produkten vom Bio-Anbauverband Demeter e. V. Schränken Sie Ihren Konsum ein.

    Milch und Milchprodukte wohin das Auge reicht. Milch wird unter harten Bedingungen von Tieren produziert. Darüber sollten wir uns wieder bewusst werden und den Konsum deutlich reduzieren. Tun Sie Ihrer Gesundheit, der Umwelt und den Kühen einen Gefallen: Kaufen und Konsumieren Sie weniger Milch bzw. Milchprodukte. Es gibt auch tolle vegane Alternativen, wie zum Beispiel leckeren Quark und Joghurt aus Soya oder bsp. Hafermilch.

  • Don‘t: Kaufen Sie bitte keine billigen Eier oder Hüherfleischprodukte beim Discounter oder Supermarkt.

    Do: Kaufen Sie auf einem kleinen Bauernhof und schauen Sie sich die Tiere an. Minimieren Sie Ihren Konsum von Eiern und Hüherfleisch ganz bewusst.

    Der Verbrauch von Hühnerfleisch und Eiern ist in den letzten zehn Jahren zu einer schier unglaublich großen Menge angestiegen. Der Deutsche isst pro Jahr 235 Eier und ganze 20 Kilo Hühnerfleisch. Die meisten Produkte kommen aus Massenhaltung/-betrieben. Verbraucher werden bewusst mit Standarddeklarierungen getäuscht. „Bodenhaltung“, „bio“ oder „aus der Region“ bedeutet nicht automatisch, dass das Huhn ein glückliches, artgerechtes Leben führte. Bei diesem hohen Bedarf, ist es auch schlichtweg einfach nicht möglich, durchweg Produkte von glücklichen Hühnern zu verkaufen. Hühnerfleisch und Eier sind gesund und wir sagen nicht, dass Sie komplett darauf verzichten sollen (was natürlich äußerst vorbildlich wäre), aber nur, wenn sie nicht mit diversen Medikamenten und schlechtem Futter in Windeseile für eine schnelle Schlachtung hochgezogen werden. Gleiches gilt für die in Massenhaltung produzierten Eier. Essen Sie gesund, essen Sie bewusst, essen Sie ein #HappyHuhn.

  • Don‘t: Kaufen Sie bitte keine Kleidung mit Echtpelz. Sollten Sie sich nicht sicher sein, kaufen Sie den Artikel gar nicht.

    Do: Komplett auf Kleidung mit Pelz verzichten oder Kunstpelz, sofern eine 100%tige Sicherheit besteht.

    Kleine Kinder mit Pelzbommelmützen, an den Handschuhen noch ein bisschen Kanninchenfell und natürlich der schicke Waschbärpelzkragen an der Winterjacke... Muss das wirklich sein? Die Tiere werden in Pelztierfarmen gezüchtet, müssen in erbärmlichen Verhältnissen leben und werden grausam durch z. B. genitale oder anale Elektroschocks getötet. Manchmal wird Ihnen auch bei lebendigem Leib das Fell/der Pelz abgezogen. Die Tiere leiden ihr ganzes Leben schreckliche Qualen und haben Angst. Nachwus und Muttertiere werden viel zu früh getrennt. Es gibt keine Pelzprodukte von glücklichen Tieren - sind Sie sich dessen bewusst, werden Sie sicher zukünftig anders Kleidung einkaufen. Übrigens: Wussten Sie, dass neben Fuchs, Waschbär & Co. auch Hunde und Katzen verarbeitet werden?

  • Don‘t: Verzichten Sie auf den Kauf von Produkten mit Daunen- oder Federfüllung.

    Do: Kaufen Sie Produkte mit synthetischen Füllungen oder achten Sie auf die Siegel „Global Traceable Down Standard (TDS)“, „Responsible Down Standard (RDS)“ oder den „Downpass“

    Im Winter möchten wir uns wärmen. In unsere Betten wollen wir gut schlafen, die Decken sollen weich und warm sein. Doch die Wenigsten wissen, dass die meisten Daunen- und Federfüllungen von Tieren stammen, die lebendig und ohne Beteubung mit viel Kraft gerupft werden. Die Schmerzen sind wohl vergleichbar mit einem Intim-Waxing, mit dem Unterschied, das sich die Gänse und Enten dieser Prozedur nicht freiwillig unterziehen. Sie haben große Angst und müssen in erbärmlichen Verhältnissen leben. Es gibt heute zahlreiche gute, alternative, künstlich erzeugte Materialien für Füllungen von Jacken, Betten und Kissen, die sich genauso warm und gut anfühlen. Müssen es dennoch unbedingt Daunen oder Federn sein, achten Sie bitte beim Kauf auf diese Siegel >> Link Beitrag

  • Don‘t: Kaufen Sie nicht einfach gedankenlos Kosmetik- oder Beautyprodukte.

    Do: Greifen Sie zu tierversuchsfreien Kosmetikprodukten und achten Sie auf die Siegel mit den Hasen.

    Welche Gedanken machen Sie sich, wenn Sie Kosmetikprodukte und Make-Up kaufen? Preis? Duft? Anwendung? Farbe? Oder kaufen Sie einfach das Produkt, das Sie schon seit Jahren benutzen und damit zufrieden sind? Fast alle Hersteller beinahe jeglicher Produkte führen Versuche an Tieren durch, um die Verträglichkeit und das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten (oder auch dieser) zu testen. Die Tiere verbringen ihr ganzes Leben in Labors, werden teilweise misshandelt und haben Schmerzen.

  • Don‘t: Bitte gehen Sie nicht zum Züchter und/oder in einen Tierfachhandel, wenn Sie sich für ein Haustier entscheiden.

    Do: Besuchen Sie ein Tierheim oder suchen Sie im Internet nach einem zu vermittelnden Tier.

    Sie wünschen sich einen pelzigen, kleinen Freund? Wunderbar! Egal ob, Hund, Katze, Hase oder Kanarienvogel, besuchen Sie das nächstgelegene Tierheim oder suchen Sie im Internet nach Tieren, die ein neues Zuhause suchen. Es gibt tausende von Tieren, die teilweise schon Jahre in unseren Tierheimen auf ein liebevolles, neues Zuhause warten. Auch sie wollen wieder gekuschelt werden, spielen und ein gemütliches Plätzchen, an dem sie die Sonne genießen können. Nachwuchs vom Züchter entsteht, wie und wann der Züchter es möchte. Er sieht sich als eine Art Schöpfer, legt zu großen Wert auf bestimmte Schönheitsmerkmale der Tiere und handelt, um mit den tierischen Erzeugnissen Profit machen zu können. Bitte überlegen Sie sich, ob es unbedingt ein „Rassetier“ vom Züchter sein muss.

  • Don‘t: Denken Sie nicht, ihre Katze müsste „Spaß haben“.

    Do: Lassen Sie Ihre Katze in jedem Fall vom Tierarzt kastrieren. Die Kosten sind gering - zwischen 60 und 100 Euro.

    Ihre Katze hat Nachwus bekommen oder Sie sind stolzer Besitzer einer kleinen Babykatze geworden? Bitte prüfen Sie unbedingt nach, ob das Tier kastriert ist - ganz gleich ob es sich um einen Freigänger oder eine Wohnungstiger handelt. Katzen sind bereits mit einem halben Jahr geschlechtsreif, können Nachwus produzieren. Eine Katze bring im Durchschnitt vier kleine Babymiezen auf die Welt, das 2 Mal im Jahr. Sie können sich selbst ausrechnen, wie schnell sich Katzen vermehren können. Streuner, Straßenkatzen gibt es zu genüge in Deutschland und sie leiden häufg, sind krank, verwurmt, haben Hunger, Angst, etc. Auch wenn Sie diese nicht sehen oder glauben, jede Katze, die Ihnen über den Weg läuft hat ein liebevolles Zuhause. Dem ist nicht so. Bitte helfen Sie mit, lassen Sie Ihre Katze in jedem Fall kastrieren.

  • Don‘t: Bitte besuchen Sie keine zoologischen Gärten, Aquarien, einen Zirkus oder ähnliche Einrichtungen des Tier-Entertainments.

    Do: Besuchen Sie Tierauffangstationen. Machen Sie Urlaub auf dem Bauernhof. Gestalten Sie Ihre Freizeit und die Ihrer Kinder alternativ - tierlos.

    Es ist verständlich, dass Sie Ihren Kindern Elefanten, Tiger, Delphine o. ä. zeigen möchten. Doch es handelt sich um Wildtiere, die nicht in einem Käfig oder Wassertank leben oder Kunststücke aufführen sollten. Die Verhältnisse in zoologischen Gärten und in Zirkusen sind sehr unterschiedlich, jedoch kann niemals der natürliche Lebensraum dieser Tiere imitiert werden. Den Tieren geht es teilweise sehr schlecht, da sie viel zu wenig Platz haben. Aufgrund dauerhafter Unterforderung und Langeweile erkranken viele Tiere psychisch.

  • Don‘t: Kaufen Sie bitte keine Produkte, Getränke, Lebensmittel, etc. die unnötig in Plastik verpackt sind.

    Do: Minimieren Sie die Verwendung von Plastik, indem Sie sich ganz bewusst nach Alternativen umsehen. Lehnen Sie Produkte mit Plastikverpackung oder aus Plastik ab. Werfen Sie keinen Müll in die Natur, sondern immer in den korrekten Mülleimer.

    Schwer zu schätzen, doch rund 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr erneut im Meer. Unzählige Tiere müssen deswegen sinnlos sterben. Wir alle können helfen - Weniger Plastik verwenden! Machen Sie mit! Und sagen Sie nein zu:
    Plastik-Strohhalmen, Plastik-Wattestäbchen, Plastiktüten, Plastikgeschirr, Verpackungen...