Daunenprodukte

#Daunen

Schöner Schlaf. Schrecklicher Schmerz. Unendlich große Schmerzen erfahren Gänse und Enten, die für Betten, Kissen, Jacken, etc. zumeist lebendig und ohne Beteubung gerupft werden. Mit der Aktion #Daunen möchten wir Verbraucher über das große Tierleid informieren, das mit fast allen Daunen- und Feder-Produkten verbunden ist.

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Im Winter möchten wir uns wärmen. In unsere Betten wollen wir gut schlafen, die Decken sollen weich und warm sein. Doch die Wenigsten wissen, dass die meisten Daunen- und Federfüllungen von Tieren stammen, die lebendig und ohne Beteubung mit viel Kraft gerupft werden. Die Schmerzen sind wohl vergleichbar mit einem Intim-Waxing, mit dem Unterschied, das sich die Gänse und Enten dieser Prozedur nicht freiwillig unterziehen. Sie haben große Angst und müssen in erbärmlichen Verhältnissen leben.

Dachten Sie auch, die Federn stammen von Tieren, die sowieso geschlachtet werden? Oder dachten Sie, dass es sich um Federn handelt, die die Tiere einfach so verlieren? Leider würde diese Anzahl an Federn bei weitem nicht den riesigen Bedarf decken, den die Modeindustrie für Jacken jedes Jahr benötigt oder die Firmen, welche Bettwaren produzieren. Wird eine Gans gerupft, erhält man in etwa 25 bis 40 Gramm Daunenfedern. Für eine durchschnittliche Bettdecke werden rund 1000 Gramm Federn benötigt. Demnach müssen für eine Decke 25 bis 40 Gänse gerupft werden.

In Deutschland ist es zwischenzeitlich verboten, Gänse und Enten zu rupfen. Rupfen bedeutet, dass in der Haut fest verankerte Federn mit Kraft herausgezogen werden. Erlaubt ist das so genannte „raufen“, das bedeutet, dass den Tieren die Federn während der Mauser (= natürlicher Federwechsel) entnommen werden.

Es gibt heute zahlreiche gute, alternative, künstlich erzeugte Materialien für Füllungen von Jacken, Betten und Kissen, die sich genauso warm und gut anfühlen. Müssen es dennoch unbedingt Daunen oder Federn sein, achten Sie bitte beim Kauf auf diese Siegel: